Schaffhausen - Schiefer Haussegen über den Widen

IG «WENIGER VERBOTE IN DEN WIDEN»
der Hundehalterinnen und Hundehalter im Kanton Schaffhausen
Kontaktadresse: Monika Burkhard Hauser, 8213 Neunkirch,
email: moni.burki@bluewin.ch
Seite als Flyer- PDF Format
Um was geht es?

IG «WENIGER VERBOTE IN DEN WIDEN»
der Hundehalterinnen und Hundehalter im Kanton Schaffhausen
Kontaktadresse: Monika Burkhard Hauser, 8213 Neunkirch,
email: moni.burki@bluewin.ch
Ein besonderer Reichtum an Tier- und Vogelarten hat
sich durch die ökologischen Ausgleichsflächen, wie Buntbrachen und Hecken, in den Widen entwickelt. Viele seltene Insekten, Vögel, gar Feldhasen sind in den Widen
mit der ökologischen Aufwertung, schonenden Landwirtschaft und freilaufenden Hunden wieder aufgeblüht.
Natur und Freilauf auch für meinen Hund!
Trotz dieser sehr erfreulichen Entwicklung und der intensiven Landwirtschaftsnutzung wurde das Gebiet mit einem Leinenzwang belegt. Kein Ort in Neunkirch ist geeigneter um Erholung für uns Menschen
und artgerechten Freilauf der Tiere zu gewähren.
Freiheit gegen Geld! gefährliches erstes Mal!
Alibi-Freiheit gibt es für das winzige Gebiet der Chrummenachen gegen Geld!
Der Gemeinderat lockerte nach Protest einiger Hundehalter in Absprache mit dem Departement des Innern die Leinenpflicht. Allerdings nur in minimem Ausmass im Bereich von Chrummenlanden – und erst noch gegen eine auf der Kanzlei einzuholende kostenpflichtige Bewilligung! Der Vorschlag der «IG für weniger Verbote in den Widen» (Einladung kam nach der Sitzung) hingegen wurde völlig ignoriert. Dabei bewegen sich Hundehalter und Tierfreunde tagtäglich in der Natur. Für sie bedeuten diese Massnahmen massive Einschränkungen, ohne dass hierfür eine plausible Begründung besteht!
Was wollen wir?
- Die Leinenpflicht im Gebiet westlich der Schäferhunde-Hütte ist für den Freilauf frei zu geben. Dieses Gebiet wird intensiv für die Landwirtschaft genutzt! Hier können auch unsere Hunde freilaufen – ohne Wegzoll!
-
Ehrensache
- Toleranz und Rücksicht gegenüber Natur, Tier und
Mitmenschen
- Hunde werden angeleint, sollten sie nicht
abrufbar sein.
Platz für alle
Die IG unterstützt eine nachhaltige Sorge zu Natur und Wildtieren.
Leider setzten strenge Winter den Rebhühnern schwer zu. Der Bestand reduzierte drastisch. Für eine Sicherung des Bestandes ist das Gebiet der Widen jedoch viel zu klein. Detailuntersuchungen und der Schutz von Gelegen mit Elektrozäunen sollen hier mehr Licht ins Dunkle bringen (Vogelwarte Sempach).
Landvögte und Käseglocke über dem Klettgau?
Noch sind Velofahrer, Reiter und Jogger gebührenfrei geduldet. Wie lange noch? Auch die Naherholung störe das Rebhuhn. Sind Wegzölle erst einmal eingeführt, so werden sie nur noch erhöht und ausgedehnt. Es ist nur noch ein kleiner Schritt bis zum generellen Eintrittsgeld in den Widen! Der Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes würde Forfait gegeben!
